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Veronika Müller

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Diakon Laurentius gilt als einer der am meisten verehrten Heiligen weltweit. Am 10.August 258 wurde er auf einem glühenden Rost zu Tode gequält. So wird er meist mit einem Rost dargestellt. Der Kaiser verlangte damals von ihm den Kirchenschatz Roms. Er erbat sich dafür drei Tage Zeit.

Er verteilte den damaligen „Kirchenschatz“ unter den Armen und Notleidenden. Vor dem Kaiser stellte er dann diese Menschen als wahren Schatz der Kirche vor.

Eine Herausforderung auch für uns in Ebern auf die echten Werte der Kirche zu achten, wie Pfarrer P.Rudolf Theiler den Anspruch dieses Festes einfordert.Wer sich vorab auf den Festtag mit St. Laurentius einstimmen will, sollte sich unbedingt den „Impuls zum Patrozinium St. Laurentius“ unter  www.pg-ebern.de/aktuelles/videogottesdienste anklicken.

Pater Gottfried Scheer, ein waschechter Franke begeistert Menschen mit seiner Begeisterung für Gott und feierte in diesen Tagen sein 50 jähriges Priesterjubiläum

Pater Rudolf Theiler wandelte die Predigt am vergangenen Sonntag in ein kurzweiliges Interview um.

Seinen Werdegang selbst beschreibt Pater Scheer als eine Fügung Gottes, der sein weiser, fürsorgender Vater ist. Und diese Fügung brachte ihn zu verschiedensten Wirkstätten. So war er in Sankt Paulusheim in Bruchsal erst als Heimerzieher, später dann weitere 10 Jahre als Leiter des Internats tätig um dann über Konstanz als Beichtseelsorger, als Rektor erst im Missionshaus Hofstetten der Pallottiner und im Anschluss in Eichstätt zu wirken. Weiter führten ihn seine Wege von Stuttgart über Hochaltingen und Maria Bildhausen (Landkreis Kissingen), was zugleich auch seine letzte und erfüllendste Wirkungsstätte war. "Es war nicht immer leicht... aber wenn Gott es so will, dann mach ich des.“  Pater Scheer bezog im vergangenen Jahr hier in Ebern eine Wohnung, um näher bei seiner Familie zu sein und neben den Gottesdiensten, die er als Pensionär freiwillig abhält, hält er auch weiterhin Einkehrtage für Freunde und Förderer der Pallottiner ab.

Seine schönsten Erfahrungen als Priester erlebte Scheer bei den persönlichen Gesprächen, vor allem aber in der Beichte. Wenn Menschen das, was sie belastet loswerden konnten. Auch die Arbeit mit den Behinderten in Maria Bildhausen habe ihn viel gelehrt. „Ich glaab, der Pater moch mich“ dieser eine Satz lehrte ihn, worauf es ankommt. "Auf die Liebe kommt es an !“ und genau das habe er  in Maria Bildhausen erlebt.

Die härtesten und bittersten Zeiten waren seine schweren Operationen und die Versetzungen, die er mitmachen musste. Aber er habe nie daran gezweifelt, dass die Entscheidungen, die Gott für ihn parat hatte richtig waren, er vertraue ihm, da er ihn kenne und habe diese Zeiten als Erfahrungen angenommen.

Auf die Frage, wie er selbst zu der Kirche steht, entgegnet er, dass er in der Kirche Jesus erlebt. Was in der Kirche alles los sei, das wissen wir  alle und wir alle seien Sünder, selbst er. Aber er liebt die Kirche und achtet die Menschen, die in der Kirche oder in seinem Orden tätig sind.

Als Franke möchte er uns allen noch sagen, dass er seine Heimat, die Frömmigkeit und die Walfahrten liebt. Aber auch einem guten fränkischen Bier und Essen sei er nicht abgeneigt.

Und wer jetzt noch mehr über Pater Gottfried Scheer erfahren möchte, der darf ihn gerne ansprechen, wenn er seine Runden in Ebern dreht. 

Bilder und Text: Michaela Mogath

Vergangenen Sonntag fand in Unterpreppach ein ökumenscher Familiengottesdienst unter freiem Himmel statt. 

Als besonderes Highlight erwartete die Besucher, die sich am Musikprobenheim in Unterpreppach einfanden, ein kleiner Teil des Kinderchores, der unter der Leitung von Herrn Schneider bereits seit 8 Jahren fester Bestandteil der Pfarreiengemeinschaft Ebern-Jesserndorf-Unterpreppach ist. Als der Gottesdienst geplant wurde, galt noch die Regelung, dass die Besucher nicht singen dürfen und so kam die Idee, dass der Kinderchor die Feier musikalisch begleitet. 

Pfarrer Bernd Grosser und sicherlich nicht nur er war sehr angetan vom Gesang der Kinder. „Da geht einem das Herz auf“ so Grosser. 

Doch nicht nur der Gesang, sondern auch die Windräder, welche die kleinen und auch großen Besucher nach einer gespielten Geschichte basteln durften fanden großen Anklang. Die Tatsache, dass tatsächlich auch ein laues Lüftchen ging und sich die Windräder drehten brachte viele Augen - und nicht nur die der Kinder - zum Strahlen. 

Bei den Verkündungen dürfte eine für die Schüler der 1. - 5. Klasse besonders interessant sein, denn Herr Wolfang Schneider übt mit seinem Kinderchor ab Montag, dem 21. Juni um 17:00 bis 17:45 Uhr für ein Musical, welches dann zusammen mit dem evangelischen Kinderchor aufgeführt wird. Bis zu den Sommerferien werde jeden Montag in der Stadtpfarrkirche geübt und auch, wenn es coronabedingt nicht mehr so viel Zeit ist, sei sich Schneider sicher, dass sie es schaffen werden und lädt alle Interessenten herzlich ein mitzumachen. 

Am vergangen Wochenende durften in Rentweinsdorf (Samstag) und Ebern (Sonntag) insgesamt 19 Kinder die 1. Heilige Kommunion empfangen. 
In der Predigt ging es darum, dass man in seinem Leben immer wieder Stürme erleben wird. Sei es ein Streit mit dem besten Freund, eine schlechte Note in der Schule oder Streit innerhalb der Familie. Aber auf eines können sich die Kinder und natürlich auch die Erwachsenen verlassen: Gott ist immer an ihrer Seite, egal wie stark der Sturm des Lebens gerade ist. Auf ihn kann man vertrauen, er lässt uns nicht allein. 

Gerade auch jetzt, in den stürmischen Zeiten, die wir wegen Corona erleben, war natürlich auch die gesamte Kommunionvorbereitung anders als sonst. Sie war nicht, wie oft erzählt wurde weniger, oder gar schlechter, sondern deutlich aufwendiger und Mareike Fuchs, die verantwortlich für die gesamte Vorbereitung der Kommunion ist, hat leider auch so einiges einstecken müssen während sie mit der Unterstützung durch Pastoralreferent Markus Lüttke die Kinder bestmöglich auf die Kommunion vorbereitet hat. Es gab zahlreiche Angebote, die aber eben auch genutzt werden mussten von Seiten der Eltern. 
Es war, auch in diesem Jahr eine andere Kommunion, mit Abstand und Masken und auch die Feiern hinterher werden anders ablaufen. Da werden getrennte Feiern veranstaltet, oder die Zeiten, in der ein Gast anwesend sein darf zeitlich getaktet und auch die Dankandacht, die für Montag geplant war muss wegen der hohen Inzidenzwerte ausfallen. 
Laut Pater Rudolf Theiler wolle man diese aber nachholen. 

 

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Glückwünsche und Gottes Segen zum 100. Geburtstag sprach im Rahmen des Kirchweihgottesdienstes auf dem Festplatz in Geroldswind Pater Rudolf Teiler an Margarete Fischer aus Geroldswind aus. Auch Bürgermeister Wolfram Thein aus Maroldsweisach schloss sich an. Landrat Wilhelm Schneider, der eng mit der Familie Fischer befreundet ist, gratulierte ebenfalls und sinnierte darüber, wie Margarete Fischer dieses hohe Alter in geistiger und körperlicher Frische erreichen konnte. Er hob hervor deren Zufriedenheit und ihre Verwurzelung im Glauben, in einer umsorgenden Familie, in der tragenden Dorfgemeinschaft und der Heimat. Dankurkunden vom Bischof Franz Jung erhielten Maria Seliger und Kurt Hemmer, sie für 30 Jahre Seniorenleitung und er für sein unermüdliches Engagement für alles, was mit der Kirche in Geroldswind zu tun hat. Den Gottesdienst umrahmte musikalisch eine Bläsergruppe aus Sternberg mit ihrem Leiter Adolf Müller.      

Text und Foto; Klemens Albert

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Lesen Sie hier den diesjährigen Weihnachtsbrief der Pfarreiengemeinschaft Ebern:

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„Der Albert (Kuhn) hatte ja schon immer eine kleine Krippe hier stehen“ erzählt Klaus Bayersdorfer und deutet in den hinteren Bereich der Kapelle. Die war zwar schön, aber doch recht unscheinbar. Und gerade in diesem besonderen Jahr wo das Käppele für viele zu einem fast schon magischen Anziehungspunkt geworden ist wollten Klaus Bayersdorfer und seine Mitstreiter Matthias Weinfurtner und Robert Lurz den Menschen hier auch in der Weihnachtszeit eine Freude machen.So reifte die Idee für diese Krippe. „Die Kellerhäuschen waren ursprünglich mal für die große Krippe in der Kirche gedacht, aber dafür sind sie zu groß“ berichtet Robert Lurz. So kam eine Idee zur anderen und pünktlich zum 1. Advent steht eine Krippe auf „Eberns heiligem Berg“. Aktuell zeigt die Darstellung die Verkündigung. „Wir wollen verschiedene Darstellungen aufbauen, damit hier immer wieder etwas zu sehen ist“ ergänzt Matthias Weinfurtner die Erklärungen seiner Kollegen.
Dass dieses Projekt den dreien große Freude macht merkt man im Gespräch schnell. Kaum stehen sie an der Krippe geht es mit neuen Ideen los: „da müssten wir“ und „das könnten wir so oder so machen“. Liebevoll dekorieren sie die Figuren kümmern sich um jedes kleine Detail.
Ihre Begeisterung sprang beim Foto-Termin auch gleich auf die 8-jährige Annemarie über, die sich gerne alles genau zeigen und erklären lies.
So hoffen Lurz, Weinfurtner und Bayersdorfer noch vielen Menschen eine Freude zu machen und eine besinnliche Weihnachtszeit

Text und Bild: Katharina Becht

Videos von der Krippe am Kappele

Videos: Klaus Bayersdorfer (Käppelefreunde Ebern)

   

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